Dem Himmel so nah

Majestix würde es in Neuseeland bestimmt nicht gefallen. Zwar gibt es auch hier diverse Köstlichkeiten zu schnabulieren, aus den heimischen Kräutern ließe sich so mancher Zaubertrank brauen und mit den kriegerischen Maori-Stämmen wären deftige Schlägereien wohl auf der Tagesordnung. Ein Blick zum Himmel jedoch, und Majestix könnte sich des schrecklichen Verdachts nicht erwehren, selbiger würde ihm auf den Kopf fallen.

Denn die Wolken hängen hier tief über dem Land, türmen sich zu  Gebirgen auf und verschlucken dabei so manch hohe Bergspitze. Wenn das Firmament über der Hawke’s Bay in Flammen lodert, wenn in den Marlborough Sounds dicke Nebelschwaden über dem Wasser wabern, wenn der Mount Taranaki in einer joghurt-ähnlichen Masse erstickt, ja, dann ist es tatsächlich so, als würde einem der Himmel auf den Kopf fallen.

Hawke’s Bay

Marlborough Sounds

Taranaki

Des Nachts ist das Dach der Welt dagegen weniger furchteinflößend, sondern löst baffes Staunen aus. Oft scheint es, als könne man die Sterne wie reife Früchte pflücken. Die Milchstraße reicht über das gesamte Himmelszelt und erstrahlt so voll, dass wir zum ersten Mal wirklich begreifen, warum sie ihren Namen trägt. Wie Kleckertropfen schweben die Magellanschen Wolken im Kosmos, und wenn nicht gerade Sternschnuppen herumsurren, erregen bislang unbekannte Sternbilder die Aufmerksamkeit.

Lake Tekapo (Quelle: http://www.terrastro.com)

Große Magellansche Wolke (Quelle: bucksnortobservatory.com)

Crux (Quelle: flickr.com/photos/astronomr/)

Schwer fällt es da, sich satt zu sehen. Und die Frage, ob dies einem gallischen Dorfvorsteher gefallen würde, interessiert nur noch peripher. Denn wer sich von seiner Gattin „Schnäuzelchen“ rufen lässt, der ist ohnehin kaum ernst zu nehmen:).

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Knusper, Knusper, Knäuschen

Ok, ok, wir wissen, wir sind spät dran mit dem, was wir diesmal aufzuschreiben gedenken. Die Baumkronen hier in Neuseeland haben sich bereits gelichtet, es dämmert schon am frühen Abend, und der Regen kommt öfter als uns lieb sein kann. Soll heißen: Es ist Herbst. Opulente Sonnenstunden wie etwa noch vor einigen Wochen sind eher selten geworden.

Wenn aber die dickbauchigen Wolkenschiffe doch einmal abgezogen sind und es aufgleißt am Himmelszelt, dann erahnen wir es selbst jetzt noch – dieses Brennen, dieses fiese Beißen, so als schlüge eine Heerschar winziger Flammen ihre Zähnchen in unsere Haut.

Ja, mit Mutter Sonne ist in diesen Breitengeraden einfach nicht zu spaßen. Sie ist schuld daran, dass sich selbst die robusteste Plastikplane nach einer Weile pergamentartig zerbröselt. Ihr Werk ist es, dass Autolack irgendwann in Blasen abblättert. Auch unser Teint ist inzwischen jedenfalls kräftig nachgebräunt, so viel können wir sagen. Burn, Motherfucker, Burn, oder wie?

Nun ja, vor allem im Hochsommer zeigt die Skala des UV-Index für Neuseeland regelmäßig eine satte 11+ an. „Extreme“ heißt das. Wenig verwunderlich ist es da, dass wissenschaftlichen Studien zufolge das Risiko für den durchschnittlichen Kiwi, sich das „Magline Melanom“, eine besonders üble Variante von Hauptkrebs zu holen, bei 1 zu 15 liegt. Zum Vergleich: In Westeuropa beträgt es 1 zu 70.

Selbst auf jedem Volksfest anzutreffen: Die Sonnencreme

Für dieses krasse Missverhältnis gibt es mehrere Ursachen. Da wären zunächst einmal konstruktionstechnische Schwachstellen im Hinblick auf unseren Planeten. So umkreist die Erde die Sonne nicht kreisrund, sondern elliptisch. Dies bedingt ungleichmäßige Abstände: Am nächsten kommen sich beide im Dezember und Januar, dem neuseeländischen Sommer. Am weitesten entfernt voneinander sind sie wiederum im Juni und Juli, dem europäischen Sommer. Prinzipiell ist die Sonneneinstrahlung auf der Südhalbkugel also intensiver.

Eine weitere Rolle spielt die ungleiche Verteilung des UV-Strahlungsabsorbierers Ozon in den höheren Luftschichten. Interessanterweise erschöpft sich diese nicht nur im alljährlich über der Antarktis enstehenden Ozonloch: Aufgrund der unausgewogenen Land-Meer-Verteilung sind Luftturbulenzen in der südlichen Hemisphäre grundsätzlich weniger ausgeprägt als im Norden. Der Abtransport des sich vor allem über dem Äquator bildenden Ozon in Richtung Südpol gerät dadurch weniger fließend, die Atmosphäre ist folglich – wenn wir es denn richtig verstanden haben – weniger gesättigt.

Und schließlich wäre dann da noch die klare Inselbrise: Ihre im Vergleich zu, sagen wir, Peking größere Reinheit bedingt, dass UV-Strahlen relativ ungehindert die Erdoberfläche erreichen. Rechnungen der University of Waikato zufolge summieren sich all diese Faktoren zu einem knapp 40 Prozent höheren Einfall an UV-Strahlung. Man könnte also sagen, dass die Neuseeländer mit der Wahl ihres Wohnortes zumindest in dieser Hinsicht einen ziemlichen Griff ins Klo gelandet haben.

Allerdings, und damit kommen wir zu den anthropogenen Gründen für erhöhte Krebsraten: Die Kiwis pfeifen drauf. Denn ihr Lebenselixier ist das Herumtollen in der freien Natur, getragen von einem Selbstverständnis als wind- und wettergegerbtes Völkchen, dem kein Berg zu hoch, kein Wald zu undurchdringlich und kein Strand zu zugig ist. No worries, she’ll be right. Wir meinen: Wer selbst seine Einkäufe am liebsten barfuß erledigt – kann man von so jemanden erwarten, dass er sich bei schönstem Mützenwetter in lange Ärmel und Hosenbeine hüllt und Angst vor einem Sonnenbrand hat? Nope.

Die hiesige Krebsgesellschaft macht daher mit dem Daffodil-Day und allerlei Aufklärungsarbeit weitherin einiges Trarara. Und verbindet dies, ausgebufft, wie sie ist, zugleich mit dem Geschäftlichen: So hat sie eine eigene Sonnencreme-Linie mit unzähligen Sorten aufgelegt. Naja, wenn’s hilft. Wir haben jedenfalls keine Brandblasen abbekommen.

Soft eeegs, würde ein Kiwi  jetzt wohl sagen. Sagt nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt, sagen wir. Selbst jetzt im Herbst.


Es kreucht und fleucht – Das Weka

Nicht zu fassen. Da wäre dieses freche Ding doch tatsächlich fast ins Auto gesprungen. Ob es die Kekse gewittert hat, die Schokolade oder das Gemüse? Wahrscheinlich alles zur gleichen Zeit. Zum Glück waren wir anwesend, anderenfalls hätten wir arg dezimierte Vorräte vorgefunden. Denn das freche Ding ist nicht wählerisch und hätte alles, was nur entfernt an Nahrung erinnert, verputzt. Besäße es einen entsprechend großen Schlund, es würde wohl auch einen Ochsen verschlingen – in einem Stück, versteht sich.

Bei dem frechen Ding handelt es sich um das Weka, auch Waldhuhn genannt. Ursprünglich durchstreifte es das dichte Unterholz Neuseelands und vertilgte alles, was ihm vor den kräftigen Schnabel kam. Ob Pflanzentriebe, Wurzeln, Würmer, Mäuse oder andere Vögel, das Weka fand für alles eine kulinarische Verwendung.

Im Laufe der Zeit jedoch erweiterte sich sein Speiseplan. Denn mit der touristischen Erschließung kamen die Camping- und Rastplätze mit ihren reich gedeckten Tischen. Das Weka mit seiner magengetriebenen Cleverness erkannte dies rasch und so schleicht es heuer vor allem auf der Südinsel immer wieder um Zelte und Reisemobile, all Zeit bereit, in einem unbeobachteten Moment zuzustoßen.

Aber was heißt schon unbeobachtet: Ob da nun ein Mensch steht, sitzt oder sonstwie rumlungert, ist dem Weka ziemlich schnurzpiepegal. Erst wenn der potentielle Futterlieferant Anstalten macht, sein Revier mittels ruckartigen Scheuchbewegungen zu verteidigen, trollt sich das flugunfähige Huhn auf flinken Beinen und mit wackelndem Hintern in umliegende Gebüsche – nur um Sekunden später, den fetten Braten noch immer vor Augen, einen neuen Versuch zu starten in der Hoffnung, diesmal mit weniger Aufmerksamkeit bedacht zu werden.

Wir selbst mussten auf diese Weise angepickten Käse hinnehmen oder völlig zerrupfte Mülltüten zusammenkehren. Grund zur Klage ist das nicht, hat es andere doch schon schlimmer erwischt. So berichten Holzfäller und Jäger, dass ihnen schon Uhren, Besteck oder gar Geldmünzen abhanden kamen. Dieb war jedes Mal das Weka.

Was es damit wohl angestellt hat, weißt kein Mensch. Wir glauben, dass es im Widerschein von Gold und Silber seinen fetten Wanst bestaunt. Oder aber, und das ist die wahrscheinlichere Variante, an einem bislang unentdeckten Strand existiert ein Schwarzmarkt der Tiere. Das Weka spart nun, um irgendwann einmal dem Orca sein großes Maul abzukaufen. Dann könnte es endlich einen dieser leckeren Ochsen verdrücken – in einem Stück, versteht sich.


Hiking-Hits

Hiermit eine neue Folge unserer beliebten Reihe „Hits für jede Gelegenheit“. Ob auf der Tongariro Northern Circuit, dem Abel Tasman und Kepler Track oder aber auch nur für den Spaziergang durch den Park – folgende Platten und/oder Songs haben sich unserer Meinung nach als musikalische Untermalung für die Fortbewegung zu Fuß als tauglich erwiesen.

Lucky Dube – diverse

Pearl Jam – Twenty (Disc 2: Rarities and Inspiration)

Envy – Insomniac Doze

Ufomammut – Eve

At the Drive-In – In Relationship of Command

Into the Wild – O.S.T.

Aloe Blacc – Good Things

Led Zeppelin – Whole Lotta Love (Song)

Isis – Dulcinea

Marteria – Endboss

Probiert’s mal aus and have fun:)!


Schnitzereien in Fleisch

Das erste Mal begegneten wir ihnen in Ruatoria, ganz im Osten Neuseelands. Sicher, wir hatten zuvor schon von ihnen gelesen, in Museen Gemälde von ihnen gesehen und natürlich hatten wir sie in unserer Fantasie ausgemalt. Doch das war allenfalls eine Ahnung im Vergleich zu dem, was uns hier, im Kernland des Stammes der Ngati Porou, leibhaftig entgegenprangte: Moko, die Tattoo-Kunst der Maori. Lanzen- und fächerartige Linien durchflossen die Stirnen der Männer, Spiralen und Blattmuster verwirbelten sich um ihre Augen und auf ihren Wangen. Bei den Frauen umspielten Ornamente das Kinn, zuweilen waren auch Nasenflügel und Ohrläppchen kunstvoll verziert. Ein sagenhafter und ehrfurchtgebietender Anblick, der ohne Umschweife vermittelte: Hier geht es um mehr als nur Schmuck.

Tatsächlich ist ein Moko nur im Ansatz vergleichbar mit, sagen wir, einem aufs Schulterblatt tatöwiertem Drachen oder Totenschädel. Ein Moko geht sehr viel tiefer: In ihm spiegelt sich, dem traditionellen Verständnis folgend, nicht nur das Individuum, sondern auch dessen Ursprung. Es ist folglich ein universelles Abbild seiner Lebensgeschichte, das den Träger selbst, aber auch seinen Stammbaum (= whakapapa) reflektiert.

Das muss nicht zwangsläufig im Gesicht geschehen, wurden und werden Mokos doch auch auf so ziemlich jeder anderen Körperstelle getragen, vom Oberarm bis hin zur Arschbacke, wo sie vor Jahrhunderten ob ihrer Größe den Kriegern als Einschüchterungsmittel des Feindes dienten. Am Kopf jedoch, dem kulturell heiligsten Teil des Körpers, ist ein Moko das ultimative Statement, gerät es quasi zu einem zweiten Gesicht, mit dem sich ein Maori als solcher identifiziert und verortet.

Das System, nach dem dieses geschieht, erscheint für Außenstehende reichlich kompliziert. So ist ein Gesichtsmoko unterteilt in insgesamt acht Sektionen, jede mit einer bestimmten Funktion. In der Mitte der Stirn beispielsweise zeigt sich der Rang des Trägers innerhalb der Stammeshierarchie, an den Schläfen die Familiengeschichte väterlicher- und mütterlicherseits, auf den Wangen wiederum der jeweilige Beruf des Trägers.

Bei derartig bedeutungsschwangerer Symbolik verwundert es nicht, dass auch die Prozedur für das Anfertigen eines solchen Mokos nur eingeschränkt mit der einer konventionellen Tätowierung vergleichbar ist. Nicht nur, dass der Träger sich zuvor mittels Ritualen darauf vorbereitet – auch die Technik ist verschieden. So haben die Maori ihre an Kanus, Statuen und Versammlungshäusern entwickelte Schnitzkunst gewissermaßen auf das Fleisch übertragen: Ihre Tattoos werden nicht mit Nadelstichen in die Haut eingebracht, sondern in einer stundenlangen Sitzung mit kleinen Klingen und Hämmerchen unter dieselbe eingeschnitten. Wie war das noch? Ach ja, ein Moko geht tief.

Die Schmerzen, die das verursacht, möchten wir uns lieber nicht vorstellen. Das Resultat ist jedoch umso eindrucksvoller, denn durch die so verursachten Narben werden die Zeichnungen reliefartig unterstützt – eine Art 3-D-Tätowierung. Einige Kolonialisten fanden das derart faszinierend, das sie Schrumpfkopf-Sammlungen anlegten, um Mokos besser studieren zu können. Ganz schön gruselig.

Ihre Prophezeiung, dass die Moko-Tradition mit fortschreitender Europäisierung aussterben würde, trat jedoch nur eingeschränkt ein, obwohl es zwischenzeitlich ganz danach aussah. Zwar haben die Motive an sich deutlich wahrnehmbare Spuren in und außerhalb Neuseelands hinterlassen (man sehe sich z.B. mal den linken Oberarm von Robbie Williams an). Die puristische Variante samt ihres Sinngehalts dagegen stand in der Tat kurz vor dem Exitus.

Aber eben nur kurz: Mittlerweile berichten zeitgenössische Tätowierer, dass Kunden mit Maori-Hintergrund, die vor wenigen Jahren lieber die Logos ihrer Gangs eingehackt haben wollten, sich zunehmend auf ihre Wurzeln besinnen. Einige bestehen trotz modernen Stechequipments sogar auf der klassischen Klingenmethode. Wir finden das super, kann man Mokos dadurch doch auch in Zukunft bewundern. Und zwar nicht im Schrumpfkopfmuseum.


Es kreucht und fleucht – die Sandfly

„Verdammte Sandflies“ – das sind die zwei wohl am häufigsten benutzen Worte, wenn man an der Westküste Neuseelands unterwegs ist.  Wer hier ohne Bisse davon kommt, ist entweder einheimisch oder hat sich bestens vorbereitet.

Denn die bis zu 4mm kleinen, schwarzen Fliegen, die zur Gattung der Ceratopogonidae gehören, zu der unter anderem auch die schottischen Midges sowie die in Deutschland heimischen Gnitzen zählen, finden sich hier und im Fiordland in mehr oder minder großen Schwärmen und können dem unbedarften Touristen das Genießen der landschaftlichen Schönheit durchaus erschweren.

Angriff

Einer Maori-Legende zufolge ist dies auch genau der Grund für die Existenz der Namu (so der Maori-Name für diese Unterart der black fly, die im eigentlichen Sinne nicht zu den Sandfliegen gehört):

Halbgott Tuterakiwhanoa nutzte seine Krummaxt Te Hamo, um das bei ihm in Auftrag gegebene Fiordland zu erschaffen. Zunächst schlug er Vertiefungen in das Land, begleitet von Beschwörungen und der Hilfe der vier Seegötter. Durch die finale Bearbeitung der Felsküste strömte das Meer hinein, wobei lange, sich windende Meeresarme sowie einzelne Inseln entstanden, die Schutz vor der rauhen See bieten sollten. Den Höhepunkt seiner Arbeit stellt dabei der Piopiotahi (besser bekannt als Milford Sound) dar.

Als die Göttin der Unterwelt Hinenuitepo die Schönheit der Fjorde bemerkte, befürchtete sie, Besucher würden die Gegend nie wieder verlassen wollen. So erschuf sie die Sandflies, um die Menschen zum Weiterziehen  zu  bewegen.

Sandflies finden sich jedoch nicht nur im Westen Neuseelands, sondern überall, wo es Fließwasser und Regenwald, Strand, Seen oder Sümpfe gibt. Das Männchen, über das relativ wenig bekannt ist, lebt vegetarisch von Nektar und Pflanzensäften. Ganz im Gegensatz zum Weibchen, das vor allem aus Gründen der Fortpflanzung zum Blutsauger wird. Denn es braucht den tierischen und/oder menschlichen Körpersaft, um Eier zu produzieren, aus denen dann innerhalb weniger Tage die Larven schlüpfen.

Um an die blutige Mahlzeit zu kommen, nutzt die weibliche Sandfly ihre Beißwerkzeuge, die sich in die Haut des Opfers bohren, um einen Blutstropfen entstehen zu lassen, den sie sodann aufsaugt. Besonders gern tut sie das in der Morgen- bzw. Abenddämmerung, da sie nachtblind ist und deshalb in der Dunkelheit eher nicht zuschlägt.

Resultat einer solchen Saugattacke sind kleine, wirklich stark juckende Bisse, die sich, wenn man sich das Kratzen nicht verkneifen kann, böse entzünden können. Bleibt man jedoch standhaft, hört das Jucken nach einigen Minuten auf und von der Bissstelle ist kaum noch etwas zu sehen.

Wie eingangs schon angedeutet bleiben die Einheimischen so gut wie verschont, Touristen allerdings werden um eine Sandfly-Erfahrung nicht herumkommen. Warum das so ist, bleibt allerdings rätselhaft.

Um sich, so gut es geht, vor den lästigen, kleinen Saugetierchen zu schützen, gibt es verschiedenste Tipps und Mittelchen. Am einfachsten ist es, lange Kleidung zu tragen und die frei bleibenden Hautpartien mit einem Insektenmittel einzureiben. Ob man dabei auf natürliche Essenzen wie Teebaumöl oder Citronella setzt, oder doch lieber die Chemokeule DEET (kurz für Diethyl Toluamide) verwendet, bleibt letztlich jedem selbst überlassen.

Die Maori-Variante bestand übrigens aus Öl und Kokowai (Roteisenstein), während die Goldgräber in den 1860er Jahren auf ranzigen Schinken zurück griffen. Tja, wenn’s hilft…


Wenn der Postmann einmal klingelt…Folge 4

Künstler, Bastler und ideenreiche Haus- und damit auch Briefkastenbesitzer hin oder her: Wir wollen Euch hier ja
nichts vormachen und unser Versprechen einhalten, dass wir am Anfang dieser Serie gemacht haben.

In dieser Folge nun präsentieren wir Euch die „dunkle“ Seite der kleinen Briefauffangbehälter, quasi eine Hitliste der Häßlichkeit

 

 

 

 

 

Aber seid nicht traurig, beim nächsten Mal geht’s wieder bunt und fantasievoll zu.